Mein sonniges Leinenkleid

Langsam laufen auch bei mir die Vorbereitungen auf den Sommer. Da es auch in diesem Jahr nach Kroatien geht, muss unbedingt leichte Sommerware ins Gepäck. Bereits im Winter fand ich diesen gelben Leinen in einem Stoffgeschäft, stiefmütterlich in der Abteilung der reduzierten Stoffe abgelegt. Ich mag die Farbe gelb und ich mag auch Leinen. Außerdem fand ich, dass so ein feines Stöffchen nicht zu den Warenhütern gehören sollte und kaufte daher eine großzügige Menge.
Dass ich mir ein Kleid nach dem Schnitt aus dem vergangenen Jahr nähen werde, stand ohnehin fest.

Mein lachsfarbenes Kleid, hier im Blog und auch bei burda style vorgestellt, habe ich leidenschaftlich gern getragen. Ein perfektes Argument für ein weiteres Modell.
Der Schnitt ist aus der burda style 02/2014 Modell 114. Es näht sich sehr leicht. Auf die Armblenden habe ich auch hier verzichtet. Natürlich ist das Kleid abgefüttert. Anders als bei meinem lachsfarbenen Kleid habe ich hier den Saum händisch angenäht.
Auf was ich keinesfalls verzichten kann, sind die Nahttaschen. Toll, wenn man die Hände so verstecken kann 🙂
Für,s Fotoshooting haben wir noch schnell den hervorgesagten letzten Frühlingstag genutzt. Momentan wäre barfuß wohl ungeeignet. Auf meine blassen Beine müsst ihr auch nicht unbedingt schauen, konzentriert euch bitte auf, s Wesentliche 😉

Hier noch mal das Kleid aus dem vergangenen Sommer…in lachs…in Mitteldalamtien…

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Ich bin euch noch eine Bluse schuldig. Diese wartet noch auf den warmen Frühling und somit auf ein erstes Shooting.
Bis bald und liebe Grüße
Birgit

6 Replies to “Mein sonniges Leinenkleid”

  1. Ein wunderschönes Kleid, liebe Birgit. Gut, dass Du den schönen Leinenstoff vor dem Wühltisch gerettet hast. Und Du kannst Gelb wirklich tragen. Aber auch die lachsfarbene Variante ist sehr schön. Das wäre auch mein Kleiderschnitt 🙂
    Aber mein grünes Wildlederfake-Kleid ist ja tatsächlich ein ähnlicher Schnitt. Habe auch mit Interesse Deinen Post über die Bernina-Neuanschaffung gelesen. Auch ich nähe noch mit Veritas und habe außerdem noch eine Discountermaschine von Lidl – das traue ich mir gar nicht, auf meinem Blog zu schreiben…Sollte ich mich mal wirklich verbessern wollen, dann komm ich auf Dich zu und frage nach Deinen Erfahrungen mit dem neuen Schätzchen. Liebe Grüße von Ina

  2. Guten Morgen liebe Ina,
    mein zweiter Versuch. irgendwiehat das Veröffentlichen nicht geklappt 🙁
    Ich musste beim Lesen deines Kommentares herzhaft Lachen. So fängt der Tag gut an 🙂 Du wirst kein Bild von meiner alten Maschine finden. Ich habe daraus auch immer ein Geheimnis gemacht. Wer näht schon mit Veritas, außer den Ostfrauen. Und da vermutlich auch nur die, welche schon vor 1990 genäht haben 🙂 Aber! Wir müssen uns eigentlich nicht verstecken. Der Inhaber des Nähmaschinenladens kannte Veritas, den Ort der Herstellung und sogar die Betriebsbezeichnung! Und! Er hat auch nur lobende Worte gefunden. Eine solide Bauart mit einem langjährigem Greifersystem un deiner tollen Stichbildung. Den Geradstich z.B. bekommen die neuen Maschine so gar nicht mehr hin. Bei der Veritas ist der Stich tatsächlich genau hintereinander. Bei den neuen Maschinen sind die Stiche leicht versetzt. Ich war total beeindruckt von diesem Fachmann und das im tiefsten Westen. Also alles gut. Dennoch musste ich endlich eine neue Maschine haben. Ich habe keine Blusen bzw. Hemden genäht, weil die Knopflöcher nie so perfekt geworden wären. Bei der Bernina sind sie ein Traum, wirklich. Gestern habe ich Jersey genäht, ohne Jerseynadel! Auch kann die Madchine wirklich ganz dicke Stoffschichten nähen ohne das der Faden reißt. Im Laden gab es dazu eine Vorführung, doppelt Jeans plus 3 Lagen Taschengurtband – mühelos.
    Ich freue mich natürlich auch über deinen Kommentar zum Kleid. Ich mag den Schnitt wirklich sehr und kann ihn auch ernsthaft empfehlen.
    Ich bin gespannt auf deine nächsten Projekte.
    Liebe Grüße aus dem kalten aber sonnigen Osten, Birgit

  3. Danke für die ausführliche Antwort zur neuen Maschine. Ich muss sagen, bisher haben mir die Programm-Icons auf den Maschinen schon Respekt eingeflößt – so viele Stiche und Varianten. Ich denke immer, davon braucht Frau ja nicht mal einen Bruchteil! Aber was zum Beispiel die Knopflöcher betrifft habe ich halt schon viel Gutes gehört. Und da geht es mir wie Dir, die versuche ich mit meiner "Alten" zu vermeiden und schon gar keinen dünnen Stoff dafür zu nehmen (wie bei Blusen), denn die sind wirklich ein Angstgegner. Aber im nächsten Jahr werde ich 50 (pst – nicht weitersagen) – vielleicht der Anlass für eine "Neue" – allerdings steht auch noch eine Baumbank für den Garten auf der geheimen Wunschliste. Mal sehen, wer gewinnt 😉 Liebe Grüße zurück aus dem etwas südlicheren Osten.
    Ina

    1. Bei meiner Bernina gibt es überschaubare Programme. Das war auch ein negativer Aspekt für mich bei Pfaff. Wer braucht 250 Stichvarianten? Ich jedenfalls nicht 🙂
      Gestern haber ich begeistert über dem Knopflochstich gesessen und mich gewundert, warum er nicht automatisch funktioniert….erst beim Nachlesen ist mir aufgefallen, dass ich den passenden (wichtigen) Fuß nicht verwendet habe 😮 Du siehst also, ich bin noch in der Kennlernphase 🙂
      Also zu deinem Ereignis im kommenden Jahr wäre so eine Neuanschaffung natürlich mehr als verdient 🙂 Ganz viel länger habe ich auch nicht mehr Zeit.
      Liebe Grüße Birgit

  4. Liebe Birgit, deine Kleider sind wunderschön! Das Gelb steht dir ausgesprochen gut. Die Fotos einfach nur wunderschön, ich bin begeistert. Ich habe das Kleid auch schon genäht und es werden noch weitere folgen. Die Nahttaschen finde ich auch so toll. Liebe Grüße.Alicja

    1. Hallo Alicja, fein das du hier gelesen hast. Ich werd nun gleichmal auf deinem Blog schauen, da gibt es ja auch Neues zu sehen.
      Liebe Grüße Birgit

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