Längst war der Termin zur Schnittvorstellung beim MMM und ich war nicht dabei. Mir war schon vor meiner Teilnahme klar, dass ich mir mit der erstmaligen Teilnahme ein persönlich hohes Jahresabschlussziel gesetzt habe. Weiß ich doch aus allen Vorjahren, wie vollgepackt mein Nähtisch neben den anderen Wichtigkeiten im Dezember ist. Manchmal fehlt eben auch die Zeit, abends auf dem Sofa Schnittzeitschriften zu studieren, um den passenden Schnitt für einen Karostoff zu finden. Der 2. Advent rückt nun immer näher und ich vermute, dass an diesem Sonntag ein neuer Arbeitsschritt zum Weihnachtskleid beim MMM bekannt gegeben wird. Die Schnittsuche war also dringend geboten. Was ich als zeitraubendes Intermezzo befürchtet habe, war in weniger als 30 Minuten erledigt.
Ich habe mich spontan für das Tunikakleid Modell 110 aus der burda 11/2016 entschieden. Für vorteilhaft halte ich die fehlenden Abnäher. Die Formpasse kann ich vielleicht schräg zuschneiden, genau wie die Passen im vorderen Schulterbereich. Das Rockteil werde ich wohl mit weniger Weite zuschneiden. Ich finde sogar die Quasten ziemlich gut für ein Weihnachtskleid und werde sie daher gern übernehmen.
Und wie gefällt euch meine Idee? Ich habe erst heute bei der lieben Ina (von Fitzladen) geschaut, ob ich mir da eine Anregung holen kann. Sie hat zufällig auch einen karierten Stoff für ihr Weihnachtskleid gewählt und war sich hinsichtlich der Schnittwahl etwas unsicher. Ina hat noch nichts Neues auf ihrer Seite. Ich musste mir also wirklich allein Gedanken machen 🙂
Im Übrigen habe ich das Kleid habe im letzten Jahr zu Weihnachten für meine Tochter genäht. Es war relativ schlicht gehalten und war zu diesem Zeitpunkt (kurz nach der Geburt unserer Enkelin) nicht für die Ewigkeit genäht worden.
Ich wünsche euch eine kreative Vorweihnachtszeit,
liebst Birgit


