Zuerst ein riesengroßes DANKESCHÖN an die Mädels vom Me Made Mittwoch Blog. Ich vermute, dass euch gar nicht so bewusst ist, dass ihr die Heldinnen in diesem nochmals besonderen Jahr seid.
Während auch mein Alltag im Jahr 2021 von der Pandemie bestimmt wurde und somit langfristige Pläne nicht wirklich sinnvoll erschienen, schaffte es das Team von MMM mit viel persönlichem Engagement das monatliche Event stattfinden zu lassen. Ein großes Stück Normalität und damit unzählige Stunden fern ab vom Coronageschehen habe ich meinem Hobby zu verdanken. Mit dem monatlichen Treffen und dem unbedingten Teilnahmewunsch wurde ich liebenswerterweise zum Organisieren gezwungen. Im kommenden März werde ich durchweg 2 Jahre im absoluten Homeoffice verbracht haben, eine Planung meines Alltags ist auf ein absolutes Minimum geschrumpft. Ein Tag gleicht nahezu dem anderen, umso mehr habe ich mein Hobby und die damit verbundene Teilnahme bei MMM als dankbare Abwechslung empfunden.
Danke, dass ihr den Link bis zum Neujahr offen haltet. Mein Weihnachtsoutfit ist überpünktlich fertig geworden, aber das Schreiben des Post war vor Weihnachten nicht mehr zu schaffen. Während der Feiertage steht die Familie an erster Stelle und so genieße ich nunmehr die Zeit zwischen dem Jahreswechsel, um von meinem Outfit zu berichten.

Vom Schnittmuster meiner Bluse (Ragnfrid Dress by @by_mooglii) habe ich bereits im vorangegangenen Post berichtet. Ergänzend habe ich für die Bluse eine Schluppe genäht. Neben dem tollen optischen Effekt konnte ich den gesamten Stoff aufbrauchen. Dass ich die Schluppe stückeln musste, fällt beim Tragen überhaupt nicht auf. Das Band wird am obersten Knopf mittels Knopfloch befestigt. Die rückwärtige Knopfleiste der Bluse war hierfür perfekt.
Nähtechnisch erfahrt ihr hier alles zur Hose Erna. Anders als bei meinem ersten Modell habe ich allerdings einen Saumaufschlag angenäht. Optisch hat mir der gekrempelte Saum bei diesem Stoff nicht gefallen und Stoff war reichlich vorhanden. Ich habe im Übrigen bei zwingend zu beachtendem Fadenlauf nur 1,60 Meter Cordstoff gebraucht. Im Schnittmuster ist deutlich mehr angegeben. Einen Patzer gab es beim Nähen. Der RV bzw. der Schlitz ist falsch eingenäht. Obwohl ich mir auch gar nicht mehr sicher bin, ob es eine Vorschrift für eine richtige oder falsche Seite gibt. Vom Handling stört es mich jedenfalls überhaupt nicht. Natürlich musste ich auch zu Beginn nachlesen, in welcher Richtung Cordstoff zugeschnitten werden sollte. Fündig wurde ich bei Schnittmuster Berlin. Dort wird erklärt, dass Cord am Besten gegen den Strich zugeschnitten wird, weil die Farbbrillanz so am Besten zur Geltung kommt.

Ganz ohne Glitzer ging es aber auch nicht. Ich habe mir winterliche Glitzersocken passend dazu gekauft. Irgendwann werde ich hoffentlich selbst gestrickte Glitzersocken tragen.

Beides habe ich inzwischen mehrmals getragen (u.a. als Reiseoutfit am 2. Weihnachtsfeiertag). Ein Zeichen von hohem Wohlfühlfaktor. Mein Weihnachtsoutfit ergänzt fantastisch meine bestehende Kleidung, zum karamelfarbenen Mantel sieht Beides grandios aus. Noch immer bin ich überrascht, wie wirklich vorteilhaft ein Farbkonzept ist.
Ihr merk es bestimmt, Begeisterung pur. Kompliment an Nina von Juni design. Ihr Blusenstoff, exclusive von junidesign, ist nicht nur farblich ein Träumchen. Die Baumwolle trägt sich grandios und außerdem ist sie wirklich knitterarm.
Ich hoffe ihr hattet alle ein angenehmes Weihnachtsfest und könnt womöglich aktuell entspannte Tage bis zum Jahreswechsel genießen. Wir verbringen den Jahreswechsel zum ersten Mal in Frankfurt bei den Kindern. Hier werden wir den Abend bei einem 4 Gänge-Menü (to go) und anschließendem Spieleabend genießen. Am Neujahrstag geht es in die Heimat zurück und dann auch wieder an meine Nähmaschine.
Ich wünsche euch einen Guten Rutsch ins 2022 und bedanke mich für euer Interesse an meinem Blog und den herzlichen Kommentaren unter einer Vielzahl meiner Posts.
In den kommenden Beiträgen zeige ich euch einen Teil meiner handgemachten Weihnachtsgeschenke. Vielleicht kann ich euch für das kommende Jahr inspirieren.
Bis bald,
Birgit







