Schon wieder habe ich das Hope Woven Dress Schnittmuster für eine Bluse verwendet. Nach ewigem Abwägen unterschiedlichster Blusen SM, der Tatsache, dass meine Freestyle-Abwandlungen des Hope Woven Dress auch je nach Stoff unterschiedlich wirken und ich das SM wirklich mag, stand meine Entscheidung fest.
Auch diesen Stoff habe ich (fast) vor Ort gekauft. Es ist nicht so, dass ich die insgesamt 68 km öfter fahre, meist kaufe ich dort zweimal im Jahr eine größere Menge ein. Der Tag hatte sich damals wirklich gelohnt. Nur mein Verstand hatte mich von weiteren Mengen abgehalten.
Alles Wesentliche über das Schnittmuster habe ich hier schon geschrieben und für die kurzen Varianten unter den oberen Verlinkungen Wichtiges ergänzt. Garantiert wird es noch weitere Blusen nach diesem SM geben. Ich mag den Stil und auch als Bluse trägt sich das SM ausgesprochen angenehm.
Den ersten Auftritt hatte meine neue Bluse in Bregenz beim „Der Freischütz“, gespielt auf der Seebühne.

Die Bluse zählte dann auch im Ostseeurlaub zu einem liebsten Kleidungsstück und dieser Tage war ich in der Bluse im Büro. Ich liebs, auch ganz doll mit meiner gelben Hose. Das hat mich an dem frühen Arbeitstag (04.40 hat mein Wecker geklingelt) echt glücklich gemacht. Bestimmt gibt es bei euch auch diese Momente, wenn ihr ein neu genähtes Kleidungsstück mit etwas schon Vorhandenem probiert und vom Ergebnis besonders überrascht seid, oder?
Ein kurzes Fazit zum Freischütz:
Ich gestehe: Der Freischütz war uns inhaltlich nicht bekannt. Kurz zuvor hatten wir den groben Inhalt zum gezeigten Stück gelesen. Alle weiteren medialen Informationen hatten wir uns bewusst nicht angeschaut. Der Überraschungsmoment sollte möglichst groß sein.
Großzügig vor Veranstaltungsbeginn hat man die Möglichkeit, dass Bühnenbild zu betrachten. Unser Weg nach Ankunft in Bregenz führte uns daher direkt zur Bühne. Wir waren beeindruckt und konnten die Bühne in Ruhe aus der Nähe betrachten. Nach der Inaugenscheinnahme der ausgesuchten Plätze wuchs die Vorfreude auf den Abend. Unsere zeitliche Anreise hatten wir großzügig gewählt, so dass wir genussvoll im Pier 69 essen konnten. Passend gab es dort den Cocktail „Der Freischütz“.






Das Bühnenbild und die Darstellung des Stückes im Zusammenhang mit dem gesamten Bühnenbild und all den Überraschungsmomenten hat uns von der ersten Minute an fasziniert und gefesselt. Dass der Operngesang in Textformat auf Bildschirmen übertragen wurde, fanden wir großartig wirkte. Ännchen und der Teufel waren unsere Lieblingsfiguren und das künstlerisch umgesetzte Ende wurde unsererseits auch nicht kritisch hinterfragt. Der Zauber um den gesamten Abend hat uns noch lange begleitet.
Zeit an die Herbstbekleidung zu denken. Ich habe hier einen bezaubernden Jackenstoff und einen „verrückten“ Stoff für einen legeren Zweiteiler, so jedenfalls der Plan. Den Stoff habe ich mir bereits mehrmals umgehangen, so zur Probe, wie er im Ganzen an mir aussieht ;).
Genießt das Wochenende,
Birgit







